| Freitag, 14. Mai 2010 um 21:17 |
Nocksteinturnier-ErlebnisseMotiviert durch die Ausschreibung dieses Turnier als Vorbereitung für die EBHC zu sehen, reisten wir nach Salzburg. Der erste Tag mit der Drei- Pfeil- Runde war, von den Entfernungen her gesehen, nicht so schrecklich weit wie wir befürchtet hatten. Die Schüsse waren dem Gelände und den Gegebenhieten angepasst. Deshalb waren wir doch sehr verwundert, dass man nach dem Pfeile ziehen in Schussrichtung zum nächsten Tier marschieren musste. Dies, obwohl das Gelände jede Menge andere Wegemöglichkeiten anbieten würde. Am zweiten Tag war dann die Herausforderung doch eine andere. Zum einen hatte es in der Nacht ordentlich geregnet und die Wege waren mit einiger Vorsicht zu begehen, zum anderen waren die Schüsse teilweise ausgedreht gesteckt. Als weitere Herausforderung stellte sich die Zwe-i Pfeil- Runde heraus. Im Prinzip wird diese wie eine Hunterrunde geschossen und man musste sich immer wieder neu konzentrieren. Vielen Schützen gings hier wohl ähnlich- des woa goa net so leicht-. Geduld war außerdem sehr gefragt (wahrscheinlich die beste Übung für die EBHC). Wir waren z.B. auf drei Personen geschrumpft, weil der Rest am Sontag nicht mehr mitgeschossen hat und die Gruppe vor uns hatte um einiges mehr Schützen. Somit "liefen wir immer auf" und der Tag wurde endlos. Als sehr großes Manko würde ich auch bewerten, dass der Veranstalter es nicht für nötig hielt uns zu sagen, dass am zweiten Tag die Labe beim Gasthaus nicht mehr sein würde. Somit hatten wir eine Riesenhunger bis wir um halb drei endlich fertig waren. Suma sumarum, ein schönes Turnier mit einigen Möglichkeiten zur Verbesserung. K.M. |

